STAATLICHE REALSCHULE RAIN

LEBEN UND LERNEN

Das FranceMobil an der Staatlichen Realschule Rain

„Bonjour! Je m’appelle Amélie. Je suis de Clermont-Ferrand. J’ai un frère et une sœur. J’aime le chocolat. Pour rester en forme, je fais du vélo. » So stellte sich Amélie Gaime der Klasse 6 B vor. Mit ihrer Kollegin Charlotte de Brabander kam sie im FranceMobil an die RSR um den Sechstklässlern Appetit auf die französische Sprache zu machen.

Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. Die Renault Deutschland AG stellt die Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen die Lektoren Kindergärten, Grund-, Real- und Berufsschulen sowie Gymnasien in ganz Deutschland ansteuern. FranceMobil steht – ebenso wie sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich – unter der Schirmherrschaft von Olaf Scholz, Erster Bürgermeister Hamburgs und Bevollmächtigter für deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit sowie Najat Vallaud-Belkacem, Ministerin für Bildung, Hochschulen und Forschung in Frankreich. Beide Programme wurden für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.


So lernten die Elf- und Zwölfjährigen bei einem Würfelspiel auf Französisch zu sagen, wie man sich vorstellt, wie man sein Alter angibt, wo man wohnt, was man (nicht) mag und welche Hobbys man hat. Danach ging es mit einem Farbenspiel weiter: Bei „arc en ciel“ (auf Deutsch „Regenbogen“) sprangen die Schüler sichtlich begeistert durcheinander, um wieder einen Sitzplatz zu ergattern. Auch französische Hits ertönten, wobei die Schüler einen Begriff heraushören mussten: la rose (die Rose), la guitare (die Gitarre), la musique (die Musik) und einige andere mehr. Beim „mémory France-Allemagne“ mussten typische deutsch-französische Paare gefunden werden: Baguette und Semmeln, der Eiffelturm und das Brandenburger Tor, Crêpes und Krapfen,…


Am Ende der Französischstunde wurden die Schüler abgefragt und sie wussten, dass Amélie Schokolade mag, aus Clermont-Ferrand kommt, einen Bruder und eine Schwester hat und Fahrrad fährt, um fit zu bleiben. Und obwohl alles in der Fremdsprache gesagt worden war, die sie (noch) nicht lernen, konnten sie alle Fragen beantworten. Nach einer Fragerunde zu Frankreich und der französischen Sprache hieß es dann „Au revoir!“

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